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Alzheimer

Die nach ihrem Entdecker Alois Alzheimer benannte, 1906 erstmals beschriebene Krankheit führt zum Abbau von Nervenzellen im Gehirn, die wichtige Funktionen wie Gedächtnis, Sprache, Planen, Handeln und die zeitliche und räumliche Orientierung steuern. Was zu krankhaften Veränderungen führt, wissen Wissenschaftler trotz jahrelangen intensiven Forschungen von Teams in aller Welt noch nicht. Sie gehen davon aus, dass mehrere Faktoren die Ursache sind. Es existiert kein Test, der Alzheimer mit Sicherheit nachweist, schon gar nicht im frühen Stadium. Forscher sind sich einig, dass die degenerativen Veränderungen im Hirn schon Jahre oder Jahrzehnte vor ersten wahrnehmbaren Symptomen einsetzen. Das Erkrankungsrisiko steigt mit dem Alter. Die wahrnehmbare Krankheitsdauer beträgt im Durchschnitt sieben bis neun Jahre. Es gibt auch seltene Formen der Alzheimer-Krankheit, bei denen sich bereits früher erste Symptome zeigen, manchmal schon im Alter von 30 Jahren. © demenzworld

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