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Auch unser Gehirn braucht Vorsorge – Die monatliche Kolumne von Désirée von Bohlen und Halbach

Hörverlust, Einsamkeit und Stress als Risikofaktoren

Viele Menschen wissen nicht, dass ein unbehandelter Hörverlust das Risiko für Demenz erhöhen kann. Studien zeigen gleichzeitig, dass bereits Hörgeräte helfen können, dieses Risiko zu senken.

Auch soziale und psychische Faktoren spielen eine wichtige Rolle. Einsamkeit gilt als relevanter Risikofaktor, ebenso wie Depressionen oder dauerhafte Überlastung. Besonders pflegende Angehörige geraten häufig unter anhaltenden Stress und stellen ihre eigenen Bedürfnisse über Jahre hinweg zurück.

Selbstfürsorge ist kein Luxus

Désirée von Bohlen und Halbach beschreibt, wie wichtig Selbstfürsorge für die eigene Gesundheit und mentale Stabilität ist. Schon kleine Schritte können helfen: wahrnehmen, was Kraft gibt, Belastungen ernst nehmen und Unterstützung suchen, wenn die Situation dauerhaft erschöpft.

Unterstützung kann dabei ganz unterschiedlich aussehen – etwa psychosoziale Beratung, Coaching oder der Austausch mit anderen Angehörigen. Wie wertvoll gerade dieser Austausch sein kann, schilderte kürzlich auch Prof. Dietrich Grönemeyer im Desideria Podcast. Besonders in belastenden Phasen habe ihm das Gespräch mit anderen Angehörigen geholfen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Prävention bedeutet auch, gut für sich selbst zu sorgen

Die Kolumne macht Mut: Auch wenn sich nicht alle Risiken vermeiden lassen, können wir Einfluss auf unsere Gehirngesundheit nehmen. Prävention beginnt manchmal nicht mit großen Veränderungen, sondern damit, gut für sich selbst zu sorgen und Unterstützung anzunehmen, wenn sie gebraucht wird.

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