Beruf und Pflege: Kleine Schritte, die Mitarbeitende entlasten
Oft tragen schon einfache Lösungen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Pflege bei. Unsere Angebote zeigen Unternehmen, wie sie Mitarbeitende in Pflegeverantwortung unterstützen können. Schritt für Schritt in Richtung care-sensible Unternehmenskultur.
Wer sich um einen Angehörigen mit Demenz kümmert, bringt diese Verantwortung mit an den Arbeitsplatz. Selbst dann, wenn dort niemand davon weiß. Oft werden die Herausforderungen dann allein getragen: Wie organisiere ich die Betreuung während meiner Nachtschicht? Wann bleibt Zeit für den Arzttermin mit meinem Familienmitglied? Viele Berufstätige, die zugleich pflegen, schaffen die enorme Belastung irgendwann nicht mehr und scheiden sogar frühzeitig aus dem Job aus.
Mit unseren Angeboten für Firmenkunden möchten wir Unternehmen befähigen, gegenzusteuern. Dabei geht es nicht um die eine perfekte Lösung, sondern um passende Schritte für den Betrieb und seine Mitarbeitenden.
„Oft sind es ganz simple Dinge, die zu einer Verbesserung führen. Und im ersten Schritt hilft es häufig schon, überhaupt Aufmerksamkeit für das Thema Beruf und Pflege zu schaffen.“
Anja Kälin
Co-Gründerin und Vorständin von Desideria
Der erste Schritt: Das Thema sichtbar machen
Bei unserer Arbeit stellen wir immer wieder fest: Spricht man über Demenz, erkennen auch Menschen ohne aktuelle Pflegeverantwortung, wie nahe das Thema an ihrem Alltag ist. Vielleicht werden die eigenen Eltern langsam älter oder ein Kollege begleitet ein Familienmitglied mit Demenz. Oft beginnt damit ein Nachdenken, für das zuvor der Anstoß gefehlt hat.
Genau hier setzen etwa unsere Impulsvorträge an. Sie bieten einen niedrigschwelligen Einstieg, klären über Demenz auf und zeigen Möglichkeiten, Beruf und Pflege besser zu vereinbaren. Je nach Ausgestaltung richten sie sich an die gesamte Belegschaft oder gezielt an Führungskräfte. Personalabteilungen und betriebliches Gesundheitsmanagement können damit das Thema im Unternehmen ins Gespräch bringen.
Orientierung geben und Möglichkeiten aufzeigen
Was können Unternehmen konkret tun? In unseren Angeboten stellen wir verschiedene, oft ganz niedrigschwellige Maßnahmen vor und zeigen auf, wie man diese etablieren kann. Dazu gehören etwa: flexible Arbeitszeiten, Pflegelotsen als feste Anlaufstelle im Betrieb, Zugang zu Beratungsstellen, betriebliche Selbsthilfegruppen und vieles mehr. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick und können einordnen, welche Ansätze zu ihrer Situation bzw. zu ihrem Unternehmen passen.
Dabei muss auch nicht gleich ein umfangreiches Maßnahmenpaket verabschiedet werden. Manchmal hilft es schon, bereits vorhandene Angebote bekannt zu machen, auszubauen oder anzupassen.
Passende Formate für Ihr Unternehmen und für Mitarbeitende
Viele Führungskräfte haben ohnehin ein gutes Gespür dafür, wenn ihre Mitarbeitenden überlastet sind. Unsere Angebote geben Hilfestellungen für einen sensiblen Umgang mit dem Thema Demenz und Pflege. Dazu gehört etwa, sich bewusst Zeit für ein Gespräch zu nehmen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, statt einen voreiligen Vorschlag zu machen.
Ob Impulsvortrag für die Belegschaft, Formate speziell für Führungskräfte, ergänzende Austauschrunden oder Coachings: In einem Vorgespräch stimmen wir Inhalte und Gestaltung auf Ihr Unternehmen ab. Für eine vertiefende Auseinandersetzung kommen auch Kompaktseminare oder Einzelcoachings in Frage. Mitarbeitende, die Angehörige begleiten, können zudem in den Desideria-Angehörigenseminaren Austausch und professionelle Unterstützung finden.
Sie möchten die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege in Ihrem Unternehmen stärken und Mitarbeitende langfristig halten? Sprechen Sie uns gerne an. Gemeinsam schauen wir, welches Format zu Ihrem Bedarf passt. Und mit welchem kleinen ersten Schritt Sie beginnen können.
Ihre Ansprechpartnerin
Anja Kälin
Co-Gründerin, Geschäftsführende Vorständin, Strategische Produktentwicklung
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