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Nelli Hennig

Nelli Hennig ist Journalistin und Kommunikationsleiterin bei Desideria. Sie verantwortet die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Vereins und ist Ansprechpartnerin für Medien und Redaktionen. Inhaltlich beschäftigt sie sich insbesondere mit den Themen Demenz, pflegende Angehörige, Gesundheit und gesellschaftliche Teilhabe.

Ihre journalistische Laufbahn begann klassisch mit einer Redakteursausbildung bei einer Lokalzeitung. Anschließend arbeitete sie unter anderem für die FUNKE Mediengruppe im Bereich Frauen- und Gesundheitszeitschriften mit einem Schwerpunkt auf Medizin- und Gesundheitsthemen.

Neben ihrer Tätigkeit bei Desideria ist Nelli Hennig Chefredakteurin des PresseClub Magazins und Vorstandsmitglied im PresseClub München.

Darum bin ich bei Desideria

Mich begeistert, mit welcher Haltung, Kreativität und Professionalität Desideria sich für Angehörige von Menschen mit Demenz einsetzt. Hier entstehen Angebote, die Familien ganz konkret unterstützen – und gleichzeitig Impulse dafür geben, wie wir als Gesellschaft mit Demenz umgehen.

Als Journalistin und Kommunikationsverantwortliche ist mir besonders wichtig, diesen Themen Öffentlichkeit zu geben. Demenz darf kein Randthema sein. Sie betrifft Millionen Menschen und ihre Familien und gehört deshalb mitten in die gesellschaftliche Diskussion. Dazu beizutragen und gemeinsam mit einem engagierten Team neue Wege zu gehen, empfinde ich als große Bereicherung.

Mich bewegt beim Thema Demenz

Erst durch meine Arbeit bei Desideria wurde mir wirklich bewusst, welche enormen Herausforderungen Familien bewältigen, wenn ein Mensch an Demenz erkrankt. Angehörige übernehmen Verantwortung, organisieren den Alltag, begleiten, pflegen und treffen schwierige Entscheidungen – häufig über viele Jahre hinweg.

Diese Leistung verdient sehr viel mehr Aufmerksamkeit und gesellschaftliche Anerkennung. Mich bewegt deshalb besonders die Frage, wie wir Angehörige sichtbarer machen, sie besser unterstützen und gleichzeitig offener über Demenz sprechen können. Denn Wissen und Öffentlichkeit helfen dabei, Unsicherheiten und Berührungsängste abzubauen und Menschen früher den Weg zu Beratung und Unterstützung zu eröffnen.

Das bringe ich ein

Journalistische Erfahrung, Kommunikationsstärke und ein gutes Gespür für Themen und Geschichten. Dazu kommen Empathie, Kreativität, Begeisterungsfähigkeit und die Freude am Austausch mit Menschen.

Durch meine langjährige Arbeit als Redakteurin für Tageszeitungen, Frauenzeitschriften und Gesundheitsmagazine bringe ich Erfahrung darin mit, komplexe medizinische und gesellschaftliche Themen verständlich aufzubereiten und unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen. Bei Desideria möchte ich dazu beitragen, den Erfahrungen von Angehörigen eine Stimme zu geben und das Thema Demenz stärker in die Öffentlichkeit zu bringen.

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