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Pressemitteilung

Medienpanel „Zum Vergessen! – Darstellung von Demenz in den Medien“

Terminankündigung

Am Donnerstag, 7. März 2024, diskutieren Medienprofis und Fotografen über die Visualisierung von Demenz in den Medien im Spannungsfeld zwischen journalistischem Anspruch, Leserorientierung und redaktionellem Alltag. Eingeladen sind alle Profis, die Bilder entstehen lassen.

München, 9. Februar 2024 – Wir alle wissen um die Kraft der Bilder. So prägt auch die herkömmliche mediale Bildwelt maßgeblich die öffentliche Wahrnehmung der Volkskrankheit Demenz. Im schlimmsten Fall schürt sie Ängste und stigmatisiert Betroffene und ihre Angehörigen. Dabei brauchen die 1,8 Mio. demenziell erkrankten Menschen in Deutschland und ihre Familien dringend mehr gesellschaftliche Aufmerksamkeit und Verständnis.

Beim Online-Medienpanel „Zum Vergessen!“ am 7. März 2024 von 14.00 bis 15.30 Uhr geht es um die bildliche Darstellung von Demenz in Print- und Onlinemedien. Es richtet sich an alle Profis, die Bilder entstehen lassen. Eingeladen sind Verantwortliche in Bildredaktionen sowie Pressefoto- und Bildagenturen, Bildjournalisten, Pressefotografen und Mitglieder in Pressefoto-Verbänden.

Am Podium sitzen Medienprofis und Fotografen: Andreas Trampe, Senior Photo Editor beim Stern, Jutta Schein vom Leitungsteam der Bildredaktion Die Zeit, der freie Fotograf Armin Smailovic und Michael Gottschalk, Head of Content von dpa Picture-Alliance. Der Soziologe und Journalist Burkhard Plemper moderiert den Austausch.

Im Zentrum steht die Frage, wie eine lebensnahe Visualisierung von Demenz dazu beitragen kann, die Krankheit zu enttabuisieren und mehr gesellschaftliche Akzeptanz zu schaffen. Die Podiumsteilnehmer diskutieren u.a. folgende Themen: Welche gesellschaftspolitische Relevanz hat Demenz in den Medien? Wo liegen die Grenzen der Darstellung von Demenz? Wieviel Demenz verträgt der Betrachter? Welche juristischen Aspekte sind bei der Bildauswahl zu beachten? 
 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Hier geht’s zur Website und Anmeldung.

Veranstalter des Medienpanels ist der gemeinnützige Verein Desideria Care e.V., München, der 2024 zum zweiten Mal den „Desideria Preis für Fotografie – Demenz neu sehen“ ausschreibt. Gefördert wird die Veranstaltung von der Josef und Luise Kraft-Stiftung, München.


Über den „Desideria Preis für Fotografie – Demen neu sehen“
Das Leben mit Demenz aus einer neuen Perspektive wahrnehmen: Dazu lädt der mit 10.000 Euro dotierte Fotowettbewerb „Demenz neu sehen“ ein. Profi-Fotografinnen und Fotografen, Nachwuchstalente und Amateure aus Deutschland und Österreich sind aufgerufen, mit ihrer Kamera besondere und ungewöhnliche Augenblicke aus dem Alltag mit Demenz einzufangen. 

Über Desideria Care e.V.
Der gemeinnützige Verein Desideria wurde 2017 von Désirée von Bohlen und Halbach gegründet. Der Verein unterstützt und stärkt Familien mit Angehörigen, die an Demenz erkrankt sind. Mit innovativen Angeboten gibt Desideria Betroffenen und ihren Angehörigen eine Perspektive. Eckpfeiler hierfür sind Wissen, Selbstfürsorge und Lebensqualität. Desideria setzt sich für eine demenzfreundliche Gesellschaft ein, in der Demenz kein Stigma und Tabu ist. Ziel ist es, ein Umdenken in der Gesellschaft zu bewirken und mehr Teilhabe und Lebensqualität für betroffene Familien zu schaffen.

 

Information und Kontakt:
Petra Schmieder-Runschke M.A.
Mail schmieder@desideria.org
Mobil 0170 3435361
 

Bei Presseanfragen für Sie da:

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