Schlaf und Demenz. Mit Dr. Ambra Stefani
„Man soll wirklich an seinen eigenen Schlaf denken – das als Priorität setzen, wenn man gesund bleiben möchte.“ - Dr. Ambra Stefani
Inhalt
Es gibt diese Nächte, in denen an Schlaf nicht zu denken ist, weil der erkrankte Angehörige mit Demenz wach oder unruhig ist. In dieser Folge von „Leben. Lieben. Pflegen“ spricht Host Peggy Elfmann mit der Schlafmedizinerin Dr. Ambra Stefani darüber, wie eine Demenz den Schlaf verändern kann, welche Maßnahmen helfen und warum der eigene Schlaf mehr schützt, als viele denken. Dr. Ambra Stefani ist Neurologin und Schlafmedizinerin sowie stellvertretende Leiterin des Zentrums für Schlafmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck.
Sie erfahren in dieser Folge:
- Warum Schlaf für unsere Hirngesundheit so entscheidend ist
- Wie eine Demenzerkrankung den Schlaf verändert, teilweise schon Jahre vor der Diagnose
- Tag-Nacht-Umkehr und nächtliches Aufstehen: Warum die innere Uhr aus dem Takt gerät und welche Strategien dagegen helfen können
- Sundowning: Warum manche Menschen mit Demenz abends unruhig, ängstlich oder gereizt werden
- REM-Schlaf-Verhaltensstörung: Wenn Träume im Schlaf ausgelebt werden und wie Angehörige für Sicherheit sorgen können
- Was die wirksamsten Stellschrauben für besseren Schlaf sind – Licht, Bewegung, Routinen - wann Medikamente und Schlaftracker sinnvoll sind
Und Ambra Stefani erklärt, weshalb der Schlaf der pflegenden Angehörigen so wichtig ist und wie ein gestörter Schlaf die Gesundheit negativ beeinflussen kann.
Host und Redaktion: Peggy Elfmann
Technik und Produktion: Till Wollenweber
Für Kommentare, Themenideen und Kooperationsanfragen, schreiben Sie gerne an: podcast@desideria.org