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Karena Breitenbach

Zertifizierte Trainerin für Edukation Demenz, Zertifizierter Systemischer Coach, Trainerin in der Erwachsenenbildung, Mediatorin

Frau Karena Breitenbach

Ich wünsche mir von ganzem Herzen einen offeneren und unverkrampfteren Umgang mit Demenz. 

Meine Expertise und Schwerpunkte

Mein beruflicher Werdegang begann als Diplom-Kauffrau im Marketing internationaler Konzerne. Über zwei Jahrzehnte führte mich mein Weg von Deutschland nach Italien, Singapur, Belgien und in die Schweiz, wo ich verschiedene Führungspositionen in Marketing, Vertrieb und Einkauf innehatte. Mit der Diagnose „Demenz“ meiner Mutter habe ich meine beruflichen Segel neu gesetzt. Als selbstständige zertifizierte Coach, Trainerin und Mediatorin in meiner Wahlheimat Hamburg unterstütze ich nun mit Herzblut Menschen in unterschiedlichen Lebens- und Berufsbereichen. Mein besonderer Fokus liegt auf der Unterstützung von Führungskräften, dem Konflikttraining von Teams und der Mediation in Wirtschaft und Familie.

Warum bin ich Coach geworden?

Die plötzliche Demenzerkrankung meiner Mutter traf mich wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Dieser Moment, an den ich mich noch heute in allen Einzelheiten erinnere, ließ mich innehalten und herausfinden, was mir wirklich wichtig ist und wie ich alles unter einen Hut bringen kann. Ich stand vor einer weitreichenden Entscheidung: Wie kann ich meine Mutter liebevoll begleiten, meine berufliche Tätigkeit fortsetzen und ein erfülltes Familienleben führen?
Gleichzeitig hatte ich den Wunsch, etwas Sinnvolles zu tun, etwas, das im Leben anderer Menschen einen Unterschied macht. So entschied ich mich für eine Ausbildung zur systemischen Coach und Trainerin. Meine Talente und Erfahrungen setze ich nun ein, um andere dabei zu unterstützen, ihre Potenziale zu entfalten und ihre Ziele zu erreichen.
 

Was sind meine Erfahrungen mit Demenz?

Ich habe vielfältige Erfahrungen gesammelt: zunächst im weiteren familiären Umfeld, dann als direkt betroffene Tochter einer an Demenz erkrankten Mutter und nun im Pflegeheim, im Umgang mit anderen Angehörigen.

Was bewegt mich?

Als ich erfuhr, dass meine Mutter an Demenz erkrankt war, war ich überrascht, wie viele andere Menschen, denen es ähnlich ging, plötzlich offen mit mir darüber sprachen. Es gab aber auch Menschen, die den Umgang mit meiner Mutter mieden. 
Ich sah die irritierten Blicke meiner Mitmenschen, als ich vor einiger Zeit mit meiner Mutter ein Café besuchte und sie plötzlich laut schrie und nach mir schlug. Im Gespräch mit anderen Angehörigen erfuhr ich, dass manche deshalb z.B. „Ausflüge“ in die Öffentlichkeit meiden und im häuslichen Umfeld bleiben - aus Scham vor den Blicken. 
Demenz ist aber eine Krankheit, die uns alle angeht. Sie kann jeden treffen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Bildung oder Herkunft. Sie sollte daher kein Tabu oder Stigma sein, sondern eine Realität, der wir uns mutig stellen. Ich wünsche mir von ganzem Herzen einen offeneren und unverkrampfteren Umgang mit Demenz und möchte dazu beitragen, dass wir mehr Verständnis und Mitgefühl für die Erkrankten und ihre Angehörigen aufbringen. 
 

Was ist meine Lieblingsmethode?

Oft kommen die Betroffenen erst nach einiger Zeit, in der sie schon erbetene und - häufiger auch - unerbetene Ratschläge erhalten haben. Für mich ist es daher gerade am Anfang wichtig, aktiv zuzuhören und dem Angehörigen ausreichend Raum für sein Anliegen zu geben.

Was möchtest ich meinen Klienten mitgeben?

Dass Angehörige bei der Betreuung demenzkranker Familienmitglieder an ihre Grenzen stoßen, habe ich schon oft erlebt. Die Balance zwischen Familie, Beruf und der Pflege des erkrankten Angehörigen zu finden, ist jeden Tag eine neue Herausforderung. Häufig gehen sie dabei über ihre persönlichen Grenzen und ihre eigene Belastbarkeit hinaus. Ich möchte dazu beitragen, dass Angehörige ihre eigenen Bedürfnisse wahrnehmen und Vertrauen in ihre Fähigkeiten entwickeln. 

Ich in drei Worten.

feinfühlig, zuhörend, optimistisch

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