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Désirée von Bohlen und Halbach

Désirée von Bohlen und Halbach ist Gründerin und 1. Vorstand des gemeinnützigen Vereins Desideria Care e.V. in München. Der 2017 ins Leben gerufene Verein entwickelt und fördert Angebote für Menschen mit Demenz und deren Angehörige. Der Fokus liegt auf der Begleitung der Angehörigen, um sie zu entlasten, zu stärken und ihnen neue Perspektiven zu geben. Demenz braucht Öffentlichkeit. Dieses Statement ist Antrieb für alle Aktivitäten von Desideria Care e.V. Der Verein tritt mit verschiedenen Projekten dafür ein, dass das Thema Demenz kein Tabuthema mehr ist. Er will dazu beitragen, einen Bewusstseinswandel in der Gesellschaft herbeizuführen und einen neue Umgang mit der Demenz zu ermöglichen.

Désirée von Bohlen und Halbach hat folgende Ausbildungen als Basis für ihre Arbeit im Verein absolviert:
- vier Jahre ehrenamtliche Leitung in der Malteser Tagesstätte für Menschen mit Demenz in München
- Systemische Ausbildungen zum Coach und zur Familientherapeutischen Beraterin
- Ausbildung zur Demenztrainerin nach der schwedischen Philosophie Silviahemmet durch die Malteser
- Weiterbildung zur Trainerin EduKation Demenz® und Edukation Demenz Pflege® bei Frau Prof. Dr. Sabine Engel, Privates Institut für gerontologische Intervention und Edukation bei Demenz GmbH, Nürnberg

Aus Verwirrung entsteht oft viel Neues und Unerwartetes.

 

Was sind meine Erfahrungen mit Demenz?

Durch mein ehrenamtliches Engagement in einer Tagesstätte für Menschen mit Demenz bin ich zum ersten Mal mit dieser Erkrankung konfrontiert worden. Dabei ist mir besonders das Leid der Angehörigen ans Herz gegangen und hat mich seitdem nicht mehr losgelassen. Während meiner Zeit in der Tagestätte habe ich meine drei Ausbildungen zum systemischen Coach, zur familientherapeutischen Beraterin und zur Silviahemmet-Trainerin gemacht. Jetzt setze ich diese bei Desideria als Coach ein, um Familien Unterstützung zu geben, damit sie ein gutes Leben mit und trotz Demenz führen zu können.

Was bewegt mich?

Mich begeistert das Potential, das aus schwierigen Situationen entstehen kann.

 

Was bringe ich ein?

Ich bringe mich voll und ganz ein.

 

Was ist meine Lieblingsmethode?

Im Coaching höre ich ganz viel zu, versuche das Familiensystem zu verstehen und würdige die Leistung, die bereits erbracht wurde. Ich arbeite gerne mit Methoden wie Wunschbaum, Inneres Team und Systembrett. Dadurch entstehen neue Perspektiven und neue Handlungsspielräume. Mir ist es wichtig, die Menschen, die zu mir kommen, in die Selbstfürsorge zu bringen. In dieser Situation verändern sich Gefühle, Gedanken aber auch das Handeln. Hier gilt es hinzusehen, zu fühlen und zu hören, damit so etwas wie eine eigene Wertschätzung erfolgen kann. Daraus können die nötige Kraft und Freude entstehen, sich in die Welt des Erkrankten zu begeben.

Was möchte ich meinen Klienten mitgeben?

Ich möchte im Coaching mit den Familien an Perspektiven arbeiten, um die Begleitung des Menschen mit Demenz für alle Beteiligten würdig zu gestalten. Denn diese kann sich über eine lange Zeit – bis zu 15 Jahre – erstrecken. Die Familie ist die Stütze in der Pflege und sie sollte ab der Diagnose begleitet werden. Hierbei ist es essentiell, Selbstfürsorge zu entdecken und zu leben. Jedes Familiensystem ist einzigartig und braucht daher individuelle Begleitung.

 

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