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Tangohimmel – ein Buch über Demenz, Tanz und Hoffnung

Um die positive Wirkung von Tanz geht es im Buch "Tangohimmel". Was passiert, wenn der Mensch, den man liebt, langsam verschwindet, obwohl er körperlich noch da ist? In ihrer autobiografischen Erzählung schildert die Journalistin Silvia Teich den Weg ihres an Demenz erkrankten Mannes Andros und wie Tanz und Musik dabei halfen, in Verbindung zu bleiben
Literaturempfehlung

Im Alter von nur 55 Jahren erhält der einstige Berliner Presse- und Berlinale-Fotograf die Diagnose Frontotemporale Demenz (FTD). Die unheilbare Krankheit raubt ihm schleichend die Sprache, seine Fähigkeiten und seine Persönlichkeit. Zurück bleibt eine Familie, die mit einer besonderen Form des Abschieds konfrontiert ist – der sogenannten „weißen Trauer“, bei der man um einen Menschen schon zu Lebzeiten trauert. 

Momente der Nähe: der Tango als Kraftquelle 

Mitten in dieser schweren Phase entdeckt das Paar eine ungeahnte Kraftquelle, den Tango Argentino. Auf der Tanzfläche beim Inklusionstango an der Spree – ein Ort der Begegnung, an dem alle willkommen sind. Dort finden die beiden gemeinsame Momente tiefer, wortloser Verbindung. Wo Gespräche unmöglich werden, wird der Tanz zu einer Oase der Nähe, in der die Demenz für kurze Augenblicke in den Hintergrund rückt.

Über die Kraft der Liebe, Bewegung und Musik 

„Tangohimmel“ ist ein bewegendes, ehrliches und trotz aller Schwere hoffnungsvolles Buch über die Kraft der Liebe und die starke Wirkung von Musik und Bewegung. Die Autorin nimmt uns mit auf eine persönliche Reise voller leiser, tröstlicher Momente!

Silvia denk: Tangohimmel
Joanmartin Literaturverlag | 186 Seiten | 18 Euro | ISBN: 978-3-935401-35-7
 

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