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Newsbeitrag

Gemeinsam statt einsam - So war das Demenz Meet München 2024

08.05.2024

Geschichten, die Mut machen. Ehrliche Worte vom Scheitern und vom Gelingen. Zuspruch, Trost, Begegnung, Diskussionen - auch über Tabuthemen. Das Demenz Meet München 2024 war wieder ein besonderer Ort des Austausches für rund 170 Menschen, die sich dem Thema Demenz in ihrem Leben stellen müssen. Sei es als Betroffener, als Angehöriger oder als Fachkraft.

Die Teilnehmer haben gespürt, wie wertvoll es ist, wenn man mit dieser Erkrankung nicht alleine ist. Wenn man andere trifft, denen es genauso geht. Wenn man seinen Gedanken freien Lauf lassen kann. Wenn man wütend und traurig, aber auch dankbar und glücklich sein darf. Wenn man neue Impulse für seinen Alltag bekommt oder Anlaufstellen entdeckt, an denen man Hilfe bekommt.

Ermutigend waren die Worte von Stefanie Wagner-Fuhs, Elke-Maria Schroeder, Erik Heitzer, Maria Schön und Melanie Liebsch. Offen sprachen über sie über ihr Leben mit Demenz. Als Tochter, als Erkrankter oder als Pflegefachkraft. 

Prof. Dr. Sabine Engel gab in ihrem Fachvortrag einen wichtigen Impuls, den gesunden Teil mehr in den Fokus zu nehmen und zu stärken. Filmemacherin Astrid Menzel erzählte, wie der Film "Blauer Himmel Weiße Wolken" mit ihrer an Demenz erkrankten Oma entstanden ist.

Auf der Piazza konnten sich die Teilnehmer über Angebote für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen informieren. Im Worldcafé, einer lebendigen Gesprächsrunde mit 9 Stationen zu Themen wie "Wie gehe ich mit Scheitern um?" oder "Professionelle Pflege: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit" diskutierten die Teilnehmer angeregt, sprachen an, was schlecht läuft, hatten aber auch viele Ideen, wie man Dinge besser machen kann. Ein Austausch, der gut tat. 

Getragen von diesem wunderbaren Gefühl der Gemeinschaft freuen wir uns von Desideria schon jetzt auf das Demenz Meet München im nächsten Jahr. 

Impressionen

Über die Demenz Meet Bewegung

Die Demenz Meet Bewegung entstand in der Schweiz aus dem Geist des Miteinanders. Initiiert und aufgebaut wurde die Bewegung durch den Zürcher Daniel Wagner. Sein Vater erkrankte an Alzheimer und lebte zwölf Jahre mit der Diagnose. Dies ist mitunter ein Grund, weshalb Daniel heute als Demenzaktivist, insbesondere auch in der digitalen Welt, unterwegs ist. Inzwischen ist die Bewegung gewachsen. Viele Team-Mitglieder sorgen dafür, dass die Events in den verschiedenen Städten ein voller Erfolg werden. 

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